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Frisch geröstet: Warum es zählt und wie du Bohnen richtig lagerst

Das Röstdatum verrät mehr als das Haltbarkeitsdatum. Wir zeigen, worauf es bei Lagerung und Mahlen ankommt.

Braune Kaffeebohnen in Großaufnahme

Direkt nach dem Rösten gast Kaffee Kohlendioxid aus. Das ist normal: Frisch geröstete Bohnen brauchen einige Tage Ruhe, damit sich das Aroma sauber entfalten kann. Für Filterkaffee liegt der Sweet Spot oft zwischen einer und vier Wochen nach dem Röstdatum, Espresso darf etwas länger ruhen.

Danach lässt das Aroma langsam nach, weil Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit den Bohnen zusetzen. Lagere Kaffee deshalb dunkel, trocken und luftdicht – in der Originaltüte mit Zip oder in einer lichtdichten Dose, möglichst nicht neben dem Herd.

Mahle erst kurz vor der Zubereitung. Gemahlener Kaffee hat eine viel größere Oberfläche und verliert Aroma deutlich schneller. Eine einfache Handmühle ist oft die beste Investition für besseren Kaffee.

Darum steht auf jeder Autobahnride-Tüte das Röstdatum – damit du weißt, wann dein Kaffee am besten schmeckt.

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